> Vom Barther Museum zum Vineta-Museum <
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Mit dem kärglichen Resten und neuerlichen Leihgaben Barther Bürger versuchte Gülzow im Ergeschoß des Barther Rathauses (Teergang 2) ein neues Museum einzurichten, was tatsächlich 1950 eröffnet wurde. 1954 starb Erich Gülzow und Kurt Fehlberg wird zum Museumsleiter ernannt. Wieder gehen die Exponate auf Reisen, diesmal in das ehemalige Rathaus, dem heutigen Vineta-Museum (Lange Straße 16). Doch bereits zwei Jahre später wird das Museumsgut erneut in das Verwaltungsgebäude (Teergang 2) zurückverlegt.
Doch auch hier kam es nur zu einer Zwischenlagerung, denn bereits zwei Jahre später 1956 beschloß die Stadtratssitzung die Rückführung der Exponate in die Lange Straße 16. In den nächsten Jahren kam es immer wieder zu Aus- und Umlagerungen, worunter die Exponate sichtlich litten und stark beschädigt wurden. In der Stadtratssitzung vom 13. Juni 1961 stand die entgültige Auflösung des Barther Museums auf der Tagesordnung, wofür jedoch keine Mehrheiten gefunden wurden. In den darauffolgenden Jahren kam es immer wieder zu Bestrebungen, das Barther Museum neu einzurichten.

Im Dezember 1997 war es schließlich soweit und ein Museum konnte in grundsanierten Räumen wiedereröffnet werden. Seit dieser Zeit bemüht sich das Museum um den Neuaufbau einer stadtgeschichtlichen Sammlung. Eine Reihe von hochwertigen Exponaten konnte als Dauerleihgabe, Ankauf oder Geschenk bisher dem Vineta-Museum zugeführt werden. Obgleich der Platz sehr eingeschränkt ist, wurde dem auch überregional bekannten Barther Künstler Louis Douzette eine kleine Abteilung gewidmet. Dokumente seit der Stadtgründung, wie Pläne und Urkunden, Exponate zur Fischerei und Seefahrt, Werke bedeutender Barther Persönlichkeiten und eine eigenständige Abteilung zu Vineta muß in dem kleinen Museumshaus.



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